Skiweekend 2009
Datum: 22.-25. Januar 2009
Ort: Pension Sumpfhüüsli in Tschiertschen (www.sumpfhuesli.ch)
Organisation: Melanie Schaub
Teilnehmer: Alex Hueber, Andi Vögelin, Andrea 'Daeppen', Daniel Rüedin, David Daeppen, Jean-Pierre Schelker, Joël Schelker, Jürg Gasser, Käthi Bürgin, Lukas Federer, Melanie Hall, Melanie Schaub, Mia Fuchs, Monique 'Gasser', Nadine Schaub, Simon Fuchs, Susanne Roser, Urs Schaub
Der Zusammenschiss von Rosmarie an die Adresse von Andi vor 4 Jahren hat bei beiden heute noch seine Nachwirkungen. Eine echte Liebschaft wird es sicher nie. Jean-Pierre ist jedoch fein raus. Andi und J.P. ziehen heute kommentarlos ihre Hausschuhe an. Bei intensiven Kaffi-Schümli-Pflümli-Gesprächen haben die 'Grauen Panther' und die rothaarige Leopardin Interessantes festgestellt: Die Alten wissen genau, was wir nicht mehr wollen. Auch wissen wir, dass die neckischen Spielchen mit Schampus im Bauchnabel im Alter ein Problem sind. Null Komma plötzlich läuft das Gesöff die Falten runder. Sofort umstellen auf Honig ... Männerfantasien.
Das 'Chemise de nuit' von J.P. hat einen Hauch von Glamour - ein schwarzer Zweiteiler mit glänzenden und matten Streifen. Beeindruckend auch für Zimmerpartner Andi. Aus dem Wortschatz von Alex wurde 'RAGUSA' gestrichen ... kaum auszuhalten. "Ich ha Euch scho immer welle sage, dass dir die zwei töllschte sind in däm Verein!" Schneeballschlacht, Kissenschlacht und Schlafsackentwirrung, und das alles in nur 3 Tagen, kaum vorstellbar. "Wenn schon Männer über ihre Gefühle reden, dann lasst sie doch!" Esst schön anständig, wie es sich gehört und zieht mir bloss Hausschuhe an. Endlich wissen wir, dass im Rucksack von Andi, den er beim Skifahren im wahrsten Sinne des Wortes mit sich schleppt, keine Lawinenschaufel darin ist. In der Dorf Disco wird nicht mehr an der Stange getanzt, neu wird jetzt genagelt.
Bei starkem Schneefall sollte auch der nicht so Kluge merken, dass die Sonnenbrille ins Etui gehört. Da sich gasförmige Stoffe mit zunehmender Höhe ausdehnen, kann es passieren, dass Schneeketten in den Bergen plötzlich nicht mehr auf die Reifen passen. Die geistreichen Abhandlungen von Joël über Lebensphilosophien gewürzt mit Andi's Lachsalven sind erfrischend, sofern man sie nicht ernst nimmt. Kann man ja auch nicht! Und plötzlich befanden wir uns in einer philosophischen Lebensgrundsatz-Debatte über die beziehungstechnischen Prioritäten, in der man darlegen musste: "Ich weiss, was ich NICHT will!". Was es da hingelegt hat, einfach unglaublich. Die asiatische Zurückhaltung erlaubt es nicht zu sagen, im Schlag stinkt's. Es heisst: "Im Zimmer riecht es speziell".
Es ist schön, nach einer erlebnisreichen Anreise verspätet von seinen Badminton-Kollegen zum Nachtessen erwartet zu werden (Rosmarie sei dank). Ganz speziell gefielen Andi die verschneiten Tannen, was er uns bei jeder Sässeli-Fahrt bestätigte. Cool ist, mit Turnschuhen im Tiefschnee das Sumpfhüsli bei Nacht und Nebel zu finden. Wer mehr wissen will, informiert sich bei Nadine. Auch die Vorliebe von Jean-Pierre für 'Sissi' konnte Andi nur bestätigen. Denn die immer lächelnde Servierfrau auf den Hühnerköpf brachte etwas österreichischen Charme in die Alphütte. Seine Schneestulpen sind legendär und sehr windschlüpfrig, was seinen Fahrstil natürlich prägt.
Mancheiner merkt einfach nicht, wann er mit dem Feuer spielt. Die Steckdosen-Frisur von Alex hat seinen Höhepunkt kurz nach dem Aufstehen ... absolut sehenswert. Die Küche ist das Revier von Rosmarie und da hat nun wirklich Alex nichts zu suchen, auch wenn man nur einen Lichtschalter sucht. Wer ist das: Er ist am Morgen bleich - fast schneebleich, lang und dürr, und legt bevor er ins Bett geht die liebenswerte, grosse Schnauze ins Bett und schaut wo er noch Platz hat. Die Aussage ist von Unbekannt, weil juristisch das Bleichgesicht gebildet sein soll. Rosmarie weckte in mir Erinnerungen an die Militärzeit. Weshalb sich 'Red Sonja' über diesen Moment der männlichen Romantik lächerlich machte und uns nicht ganz ernst nahm, ist mir bis heute schleierhaft.
Was wollte der Running-Gag von Luki uns sagen? Dass man mit Nastüchern die Nase putzen soll? Stellt euch einmal vor, was es da in den letzten Stunden an Schnee hingelegt hat. Passionierte Boarder steigen auf Skier um. Denn er wusste nicht was er tat. Simon hat das falsche Board mitgenommen. Ab 40 weiss man zwar immer noch nicht was man will, aber man hat genaue Vorstellungen was man definitiv nicht mehr will. Taschentücher in der Strassenbahn lenken ab, so dass Haltestellen verpasst werden können. Ausführlicher Bericht in der 20 Minuten Zeitung vom 22. Januar 2009. "Das würd i NIE mache, nid für 5 Stutz, au nid für 10..." Das Blindlandesystem ILS kann bei starkem Schneefall auch dazu verwendet werden, Skifahrer mit Sonnenbrillen um 17:00 sicher wieder ins Dorf zu leiten. Red Sonjas Begegnung anderer Art: "Schlimmer geht es immer"
Sätze von Andi, Joël, Jürg, Käthi, Mia und Urs
Photos von Joël, Käthi und Melanie Schaub
Redaktionelle Überarbeitung von Alex und Zufallsgenerator